|
|
|
|
|
|
|
|
Zu meiner Person |
|
||
|
Hebammenexamen 1978 |
||||
|
3 Jahre Kreissaal KKH Leonberg |
||||
|
6 Jahre Frauenklinik Stuttgart Berg |
||||
|
|
||||
|
Freiberuflich als Hebamme tätig seit 1987 |
||||
|
30 Jahre Hebammentätigkeit Oktober 2008 |
||||
|
|
||||
|
Praktische Erfahrung als Mutter von vier Kindern zwei Jungs (32 und 23) und zwei Mädchen (22 und 20) |
||||
|
|
||||
|
|
Weitere Qualifikationen |
|
||
|
Übungsleiterin |
Freizeitsport Schwäbischer Turnerbund 1995 |
|||
|
Kursleiterin |
Babymassage Deutsche Gesellschaft für Babymassage |
|||
|
Kursleiterin |
Rückenschule Deutscher Turnerbund 2000 |
|||
|
Kursleiterin |
Kindermassage Deutsche Gesellschaft für Babymassage |
|||
|
Gesundheitsberaterin |
Dipl. Gesundheitsberaterin, Ernährung und Vitalstoffe |
|||
|
|
Institut für gesunde Ernährung und Lebensführung Heilbronn 2002 |
|||
|
Kursleiterin |
Aerobic 50 plus Deutscher Turnerbund 2002 |
|||
|
Kursleiterin |
Beckenboden Deutscher Turnerbund 2002 |
|||
|
Übungsleiterin |
Prävention Deutscher Turnerbund 2003 |
|||
| Übungsleiterin | Pilates Deutscher Turnerbund 2004 | |||
|
Fortbildungen |
Homöopathie in den Jahren 1995 - 2007 | |||
|
Fortbildung Ausbildung Fortbildung Fachseminar Fortbildung |
Flexi Bar Januar 2006 Cranio Sakrale Therapie ab Februar 2006 Schüssler Salze Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett Okt. 2007 Homöopathie für Hebammen bei Frau Stadelmann Oktober 2007 Schreiende Babys - ohnmächtige Eltern Januar 2008 |
|||
|
|
||||
| Presseberichte | ||||
|
7.9.2004 |
Mit Brusthütchen und Moxa-Zigarren auf Achse Artikel: Claudia Seitan erschienen "Hier im Stuttgarter Norden" in der "Kofferserie" |
|||
|
13.9.2007
13.12.2008
|
Stuttgarter Norden. Arme Koffer. Die meisten führen monatelang ein Schattendasein in Kellern und auf Dachböden, ehe sie von ihren Besitzern ans Licht geholt werden und wissen: Aha, Ferien! Doch es gibt auch andere, die tagaus, tagein wacker ihren Dienst tun. Wir haben sie aufgemacht und reingeschaut. Heute: Der Rucksack der Stammheimer Hebamme Beatrice Ledderboge.
Da liegt er nun, der ganze Inhalt des knallblauen Rucksacks von Beatrice Ledderboge. Für ihre Hausbesuche bei Schwangeren und jungen Müttern hat die 48-Jährige die praktische Tasche mit den zwei Riemen immer mit dabei. ‚‚Der überdimensionale Reißverschluss fällt vor allem den Papis auf’’, sagt Ledderboge und grinst. Was die fünffache Mutter so alles aus dem Rucksack herauszaubert, kann sich kaum jemand vorstellen, der noch keine Kinder hat. Von Stilleinlagen für Mamas BH hat man schon gehört. Aber diese ovalen Pölsterchen hat Ledderboge in den Varianten Wolle-Seide, Goretex, Molton oder Baumwolle dabei. ‚‚Die Einlagen mit Goretex sind so praktisch im Sommer’’, sagt die Hebamme. Denn wenn die Milch mal ausläuft, gibt es keine nassen Ringe auf dem T-Shirt, fügt sie hinzu. Der Laie staunt.
Seit 18 Jahren ist Ledderboge in Stammheim und Umgebung als freie Hebamme unterwegs. Sie berät Schwangere, gibt Geburtsvorbereitungskurse, kümmert sich um Neugeborene, die frisch aus der Klinik zu Hause eintreffen. ‚‚Früher hatte ich mal einen Koffer’’, erzählt die Hebamme. Doch mit der Zeit sei sie davon weggekommen. Den blau-schwarzen Rucksack hat Ledderboge geschenkt bekommen. ‚‚Der ist so praktisch und auch besser für den Rücken.’’
Voll ist der Rucksack auf alle Fälle: Milchbildungsöl, Kompressen für den Nabel des Kindes, Salben für die Brust oder den Babypopo, Sandelholzöl für wunde Brustwarzen, aber auch Desinfektionsmittel für Kaiserschnittnarben oder Nabelpuder. ‚‚Jede Hebamme hat ihre eigene Zusammensetzung der Mittel, die sie verwendet.’’ Gute Erfahrungen hat die Hebamme mit so genannten Moxa-Zigarren. Der in festem Papier eingewickelte getrocknete Beifuß wird angezündet und an einem Reflexpunkt am kleinen Zeh angesetzt und wirkt über die Wärme. Damit soll sich das Baby in die richtige Position drehen, falls es kurz vor der Geburt noch falsch liegt. ‚‚Die Zigarren wirken oft’’, weiß Ledderboge aus langjähriger Erfahrung.
Immer mit dabei ist die Notfallapotheke. Fein säuberlich in kleinen Glasfläschchen sind die verschiedensten homöopathischen Mittel in Globuli-Form abgefüllt und stecken in zwei bordeauxfarbenen Etuis. Die bunten Nummernaufkleber auf den Röhrchen helfen, die Globuli nicht zu verwechseln. Ledderboge: ‚‚Die Stuttgarter Hebammen sind bis nach München dafür bekannt, dass sie viel und gut mit Homöopathie behandeln.’’
Auch ganz einfache Hilfsmittel reisen im Rucksack mit: Blutdruckgerät, Fieberthermometer, Pinzette oder Fadenschere, sterile Handschuhe, Mundschutz und Brusthütchen. Die kleinen Aufsätze aus durchsichtigem weichem Plastik sollen bei wunden Brustwarzen helfen. Damit kann das Baby dann trotzdem trinken, erklärt Ledderboge.
Dass sich Babys manchmal auf der Suche nach Nahrung auch verirren können, hat die Hebamme einmal im Bekanntenkreis erlebt: Baby und Papa schlafen mit nacktem Oberkörper auf dem Sofa. Als die beiden langsam aufwachen, sucht und findet der Kleine die Brust und fängt an, kräftig zu saugen. Vom Papa ein spitzer Schrei. So ein Baby hat schon einen kräftigen Zug. Ob der Papi nun auch Brusthütchen braucht? Claudia Seitan
Dreizehn Jahre alt. Schwanger! Wenn der Nachwuchs ungeplant kommt, gibt es Probleme. Erst recht, wenn die Voraussetzungen nicht optimal sind. Wie bei Ramona.
Ramonas Hand und die Hand ihrer Mutter Maja liegen behutsam auf Ramonas Bauch. Noch wenige Wochen, dann ist der Nachwuchs der 13-Jährigen da. Foto:aro „Gratulation, Sie sind schwanger“. eine Botschaft, die oft Jubel und Glücksgefühle hervorruft. Doch was, wenn die künftige Mama selbst noch ein Kind ist, mit 13 Jahren? Das gibt es in Stuttgart nicht? Falsch gedacht, die 13-jährige Ramona (Name von der Redaktion geändert) geht auf ein Stuttgarter Gymnasium. Und erwartet bald Nachwuchs. Stuttgart - Der Wasserhahn in der Küche hat seinen Namen nicht verdient – kein Tropfen läuft aus ihm heraus. Die Fenster sind undicht, die Rollläden klappern, die Waschmaschine hat ihren Geist aufgegeben, das Wohnzimmer ist alles andere als wohnlich eingerichtet. Keinerlei Luxus – die meisten Möbel stammen vom Sperrmüll oder sind aus zweiter Hand. Zwei Katzen streichen um die Füße, wollen Aufmerksamkeit. Und hier kommt in wenigen Wochen ein Kind zur Welt? „Auch wenn hier auf 82 Quadratmetern einiges im Argen liegt, wir freuen uns riesig auf das Kind.“ Sagt die künftige Oma, Maja. (Name von der Redaktion geändert). Sie ist 32 Jahre alt, Mutter von vier Kindern, geschieden. „Mir war sofort klar: Das stehen wir zusammen durch, das packen wir gemeinsam!“ Während sie das ausspricht schaut sie zuversichtlich ihre Tochter Ramona an. Diese geht in die siebte Klasse einesStuttgarter Gymnasiums.Und ist im siebten Monat schwanger. „Passiert ist es beim ersten Mal mit meinem Freund Frank (Name von der Redaktion geändert), mit dem ich jetzt ein Jahr zusammen bin. Wir haben zwar verhütet, aber ich bin trotzdem schwanger geworden.“ Gemerkt, dass sie Nachwuchs bekommt, hat sie es später, nachdem ihr übel war und sie sich oft übergeben musste. Nach einer Untersuchung im Krankenhaus war es dann definitiv, Ramona ist schwanger. „Natürlich war ich anfangs geschockt und habe an eine Abtreibung gedacht. Nach dem Ultraschall war mir aber klar, dass ich das Baby will.“ Die Dreizehnjährige wirkt sehr reif für ihr Alter, überlegt, was sie sagen will und steht zu ihrer Meinung. Auch, dass sie zuhause, bei ihren drei Geschwistern, der Mutter, den zwei Katzen, zwei Meerschweinchen und vier Wüstenrennmäusen bleiben will. Auch wenn das das Jugendamt ganz anders sieht. Hebamme Beatrice Ledderboge, die die Familie schon betreut hat, als Maja vor 13 Jahren mit Ramona schwanger war, kennt die Argumente des Amts: „Die wollen, dass Ramona in ein Mutter-Kind- Heim zieht. Vor allem weil das Haus sehr renovierungsbedürftig ist und ihrer Meinung nach hier kein Kind aufwachsen solle.“ Ramona selbst sagt: „ Ich brauche meine Familie um mich herum und es wäre schlimm, wenn ich ohne sie, ohne Vertrauenspersonen das Kind aufziehen müsste. Ich bin sehr froh, dass meine Mutter hinter mir steht.“ Das Jugendamt will sich auf Nachfrage nicht äußern mit der Begründung, dass das Jugendamt alle ihm bekannten Fälle vertraulich behandelt und keine persönlichen Daten über einzelne Fälle an die Öffentlichkeit gibt. Ramonas Geschwister freuen sich auf den Nachwuchs. Und darauf, dass sie bald Onkel und Tante werden. Weil ihre Schwester die Neuigkeit voller Vorfreude ihren Klassenkameraden erzählt hat, weiß nun auch die Schule Bescheid. „Meine Klasse steht hinter mir und meine Freunde überlegen schon jetzt, wer wann Babysitter sein darf,“ freut sie sich über den Rückhalt. Der Vater des Kindes hat seinen Realschulabschluss in der Tasche und bewirbt sich momentan um eine Lehrstelle. Er steht zu dem Kind, auch wenn seinen Eltern anfangs wollten, dass seine Freundin das Kind abtreibe. Inzwischen wächst auch auf dieser Seite die Vorfreude auf das Kind. In der Nachbarschaft kommt die Schwangerschaft der Dreizehnjährigen allerdings nicht gut an. Mutter Maja meint: „Die führen Akten über uns, wer wann kommt, wann das Haus verlässt und fragen sich, wie so etwas nur passieren konnte. Die sind voller Vorurteile. So wurden wir schon als „asoziales Pack“ beschimpft.“ Keine leichte Situation für die alleinerziehende Mutter mit ihren Kindern. Ein Umzug und ein Neuanfang wäre sicher das Beste, doch „als Alleinerziehende mit vier Kindern im Alter von neun bis 13 Jahren eine Wohnung zu finden, das ist sehr schwer.
„War sehr bewegt über die Hilfe, die wir bekamen !“ Ungeplanter Nachwuchs bei Ramona (13) – Viele Leser des Stuttgarter Wochenblatts haben die Familie unterstützt Der neue kleine Erdenbürger: Lars wurde am 20. November diesen Jahres geboren. Mutter und Oma kümmern sich gemeinsam um das Baby. Foto: aro
Das Stuttgarter Wochenblatt und die Familie von Ramona bedankt sich bei folgenden Firmen, die unentgeltlich gearbeitet haben oder durch Sachspenden die Familie unterstützt haben: Firma Relax Pilow / Ute Kurz, Firma Lotties, Fensterbau Becker Stammheim, Schreinerei /Zimmerei Muny Kornwestheim, ZEC Haustechnik Korntal, Evangelische Gesellschaft Stuttgart. Ebenso allen privaten Sach-, Geld- und Gutscheinspender ein Dankeschön sowie denjenigen, die tatkräftig bei Transport, Aufbau-, Renovierungs- und Aufräumarbeiten mitgeholfen haben. STUTTGART - Ein Adventskranz auf dem Tisch, Spiele in den Wohnzimmerschränken, ein blaues Sofa in der Ecke und dazu ein schöner Esstisch. Es sieht gemütlich und einladend aus, wenn man die Wohnung von Ramona, ihrer Mutter Maja (Name geändert) und ihren drei Geschwistern betritt. Noch vor wenigen Wochen sah das Wohnzimmer ganz anderes aus, die Fenster waren undicht, die Zimmer nur dürftig eingerichtet und von „Wohfühl-Atmosphäre“ keine Spur. Und noch etwas hat sich verändert: Das Haus hat einen Bewohner mehr. Vor wenigen Tagen hat Ramona ihr Baby bekommen, Mutter Maja und Freund Frank waren bei der Geburt am 20. November im Robert-Bosch- Krankenhaus dabei. Baby Lars (Name geändert) liegt nun entspannt im Arm von Maja, gähnt müde und hat natürlich keine Ahnung davon, dass sich in den Wochen vor seiner Geburt einiges im Haus verändert hat. „Die Waschmaschine lief ohne Unterbrechung. Tagelang hab ich Kinderkleidung gewaschen, die der Familie gespendet wurde“, sagt Beatrice Ledderboge. Sie ist die Hebamme von Ramona. Und hat seit Veröffentlichung des Artikels vor einigen Wochen miterlebt, wie die Leser des Stuttgarter Wochenblatts die Familie mit Sachspenden aller Art unterstützt hat. „Es gab nur einen negativen Anruf. Ansonsten waren die Reaktionen auf den Artikel durchweg positiv und gerade viele ältere Menschen wollten die Familie unterstützen. Mit Sachspenden, Geld , Lebensmitteln oder Gutscheinen oder durch ihre aktive Mithilfe, wie etwa beim Tapezieren, Verputzen des Flurs und der Neuordnung des ganzen Hauses." Die Familie des Vaters von Lars hat Ramona im Krankenhaus besucht und bald wird Ramona mit Lars auch die andere Oma und den anderen Opa besuchen. Freund Frank hat eine Zusage für einen Ausbildungsplatz bekommen und kommt regelmäßig vorbei, um sich um seinen Sohn zu kümmern. aro
|
|||
|
|
|
|||